Magistrat der Stadt Bebra
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Anschrift und Öffnungszeiten

 

 

  
  
                         Thumbnail image Der Bürgermeister informiert  

Einladung zum 2. IKEK-Forum am 02. Februar 2017

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  • Am 22. September fand die öffentliche Auftaktveranstaltung im Berufsschulzentrum Bebra statt. Darauf folgend finden vier lokale Veranstaltungen in den Stadtteilen im Zeitraum zwischen dem 06.10. und 07.11.2016 statt (Termine siehe 4. Zeitplan). Folgende teilräumlichen Veranstaltungen wurden vereinbart: 
  • Asmushausen, Rautenhausen, Braunhausen (06.10.2016 – 19.00 Uhr DGH Asmushausen)
  • Blankenheim, Breitenbach, Lüdersdorf (11.10.2016 – 19.00 Uhr DGH Breitenbach)
  • Gilfershausen, Imshausen, Solz (31.10.2016 – 18.30 Uhr DGH Solz)
  • Iba, Weiterode ( 07.11.2016 – 19.30 Uhr Gasthaus Däche in Iba)

Ziele der teilräumlichen Veranstaltungen sind die Ermittlung von lokalen Besonderheiten und Aktivitäten, das Festhalten des Handlungsbedarfs vor Ort, sowie die Diskussion bzw. Ermittlung von lokaler/ teilräumlicher und gesamtkommunaler Bedeutung. Zudem soll der perspektivische Leerstand ermittelt werden und eine Sammlung erster Projektideen stattfinden. Abschließend sollen sich je Veranstaltung „IKEK-Teams“ mit 8-12 Personen finden, die sich bereit erklären, bei den nachfolgenden Veranstaltungen regelmäßig teilzunehmen. Nach Möglichkeit soll jeder Stadtteil mit mindestens 4 Personen vertreten sein. 

Im weiteren Prozess finden insgesamt drei Foren zur Erarbeitung aller inhaltlichen Bausteine statt. Zudem wird die Steuerungsgruppe auf vier weiteren Sitzungen die jeweils erarbeiteten Teilergebnisse diskutieren und den weiteren Erarbeitungsprozess koordinieren. Abschließend findet eine Beschlussfassung durch die städtischen Gremien statt. Das erarbeitete Konzept wird der WI-Bank vorgelegt und in einem Koordinierungstermin abschließend abgestimmt. Anschließend wird das Ergebnis in einer Abschlussveranstaltung allen Interessierten vorgestellt.

Rolle der Steuerungsgruppe 

Sie begleitet den Prozess, stimmt den Inhalt ab und trifft die abschließenden Entscheidungen. Zudem ist die Steuerungsgruppe für die Budgetierung der lokalen und gesamtkommunalen Projekte zum Abschluss des IKEK Prozesses verantwortlich. Sie ist ein nicht legitimiertes Gremium, das jedoch so besetzt ist, dass Verwaltung, Politik, Ortsvorsteher etc. jeweils vertreten sind und die Ergebnisse in ihren jeweiligen Gremien weitertragen können. Die abschließende Entscheidung zum IKEK treffen die politischen Gremien. 

Die Steuerungsgruppe setzt sich aus folgenden Akteuren zusammen:

  • Bürgermeister
  • Stadtverordnetenvorsteher
  • Stadtrat (2)
  • Ortsvorsteher (11)
  • Abteilung für Dorf- und Regionalentwicklung
  • Bauamt (3)
  • Planungsbüro proloco/regioTrend, plusConcept

 1. Akteure des IKEK Bebra

    • Das IKEK wird von den Büros proloco (Dr. Michael Glatthaar, Dipl.-Geogr. Raphael Schucht, Göttingen/Bremen) und regioTrend (Dipl.-Geogr. Kirsten Steimel, Gießen) erarbeitet.
    • Den städtebaulichen Fachbeitrag gestaltet das Büro plusConcept (Dipl.-Ing. Karl-Dieter Schnarr).

 2. Städtebaulicher Fachbeitrag

  • Das Planungsbüro Schnarr übernimmt die Erstellung des städtebaulichen Fachbeitrages. Ziel ist die Abgrenzung der örtlichen Fördergebiete sowie Kriterien für die ortstypischen Bauweisen festzulegen.
  • Der städtebauliche Fachbeitrag bildet die Grundlage für private Fördermaßnahmen in allen 11 Stadtteilen und wir als eigenständiger Teil im Bearbeitungszeitraum August bis Dezember 2016 genehmigt. Die Kernstadt Bebra ist als Fördergebiet ausgenommen.
  • Der städtebauliche Fachbeitrag richtet sich bei der Gebietsabgrenzung nach den vordefinierten Vorgaben durch das Land Hessen. Diese definieren die Förderfähigkeit wie folgt

      - Alte Ortskerne (gebaut vor 1945) - förderfähig
      - Gebäude aus den 1950er Jahren - in Ausnahmen ggf. förderfähig
      - Gebäude nach 1960 - nicht förderfähig; Sonderfälle können jedoch auftreten, wenn beispielsweise „neuere Gebäude“
im alten Ortskern liegen

  • Grundsätzliches Ziel ist der Erhalt des historischen Ortskerns.
  • Das Planungsbüro Schnarr ist während der Förderperiode Ansprechpartner für Beratungen bezüglicher privater Maßnahmen.

 3. Integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

 3.1 Inhalte und Themen

  • Die Erstellung des IKEKs Bebra soll bis Mai 2017 abgeschlossen sein.
  • Zielsetzungen des Konzeptes sind:

      - Die Erarbeitung einer gesamtkommunalen Zukunftsstrategie.
      - Einbezug einer breiten Themenpalette.
      - Als Querschnittsthemen werden der demografische Wandel und die Innenentwicklung betrachtet.
      - Das Konzept wird in einem breiten Bürgerbeteiligungsprozess gestaltet.
      - Alle Themen werden sowohl auf lokaler/teilräumlicher wie auch auf gesamtkommunaler Ebene betrachtet. 

  • Für die Zielerreichung sind folgende inhaltliche Bausteine entscheidend:

      - Eine gesamtkommunale Betrachtung (Stärken-Schwäche-Analyse, Handlungsbedarfe)
      - Eine Betrachtung auf teilräumlicher Ebene (thematische Schwerpunkte setzen, erste Sammlung von Ideen)
      - Entwicklung eines gesamtkommunalen Leitbildes und von Zielen
      - Definition von gesamtkommunalen Themenbereichen
      - Entwicklung von (Leit-)Projekten
      - Entwicklung eines kommunalen Investitionsplans 

  • Bei der Erstellung des IKEKs werden ebenfalls Themen einbezogen, welche nicht über das DE-Verfahren gefördert werden können. Grund dafür ist, dass Projektideen über andere Förderprogramme (Bsp. LEADER) umgesetzt werden können. Eine Doppelförderung ist nicht möglich.
  • Der finanzielle Förderrahmen von 1,5 Mio. Euro für die Förderperiode ist nur für die öffentlichen Projekte vorgesehen. Für die private Förderung gibt es keine finanzielle Deckelung.
  • Alle laufenden Aktivitäten (Bsp. ZuBRA) werden in enger Kooperation und Informationsaustausch eigenständig weiterverfolgt.
  • Bei der aktuellen Weiterentwicklung des DE-Verfahrens in Hessen können Änderungen in den Formalien auftreten. Die Büros werden diesen Prozess stetig verfolgen und entsprechende Änderungen bei der Erstellung des IKEKs Bebra berücksichtigen.

 3.2 Ablaufplan/lokale Veranstaltungen

Am 22. September findet die öffentliche Auftaktveranstaltung im Schulzentrum Bebra statt. Darauf folgend finden vier lokale Veranstaltungen in den Stadtteilen im Zeitraum zwischen dem 06.10. und 07.11.2016 statt (Termine siehe 4. Zeitplan). Folgende teilräumlichen Veranstaltungen wurden vereinbart:

  • Asmushausen, Rautenhausen, Braunhausen
  • Blankenheim, Breitenbach, Lüdersdorf
  • Gilfershausen, Imshausen, Solz
  • Iba, Weiterode 

Ziele der teilräumlichen Veranstaltungen sind die Ermittlung von lokalen Besonderheiten und Aktivitäten, das Festhalten des Handlungsbedarfs vor Ort, sowie die Diskussion bzw. Ermittlung von lokaler/teilräumlicher und gesamtkommunaler Bedeutung. Zudem soll der perspektivische Leerstand ermittelt werden und eine Sammlung erster Projektideen stattfinden. Abschließend sollen sich je Veranstaltung „IKEK-Teams“ mit 8-12 Personen finden, die sich bereit erklären, bei den nachfolgenden Veranstaltungen regelmäßig teilzunehmen. Nach Möglichkeit soll jeder Stadtteil mit mindestens 4 Personen vertreten sein.

Im weiteren Prozess finden insgesamt drei Foren zur Erarbeitung aller inhaltlichen Bausteine statt. Zudem wird die Steuerungsgruppe auf vier weiteren Sitzungen die jeweils erarbeiteten Teilergebnisse diskutieren und den weiteren Erarbeitungsprozess koordinieren. 

Abschließend findet eine Beschlussfassung durch die städtischen Gremien statt. Das erarbeitete Konzept wird der WI-Bank vorgelegt und in einem Koordinierungstermin abschließend abgestimmt. Anschließend wird das Ergebnis in einer Abschlussveranstaltung allen Interessierten vorgestellt.


 

    Ablaufplan zur Erstellung des IKEKs Bebra

 

    3.3 Rolle der Steuerungsgruppe 

Sie begleitet den Prozess, stimmt den Inhalt ab und trifft die abschließenden Entscheidungen. Zudem ist sie für die Budgetierung der lokalen und gesamtkommunalen Projekte zum Abschluss des IKEK-Prozesses verantwortlich. Sie ist ein nicht legitimiertes Gremium, das jedoch so besetzt ist, dass Verwaltung, Politik, Ortsvorsteher etc. jeweils vertreten sind und die Ergebnisse in ihren jeweiligen Gremien weitertragen können. Die abschließende Entscheidung zum IKEK treffen die politischen Gremien.

Die Steuerungsgruppe setzt sich aus folgenden Akteuren zusammen:

  • Bürgermeister
  • Stadtverordnetenvorsteher
  • Stadtrat (2)
  • Ortsvorsteher (11)
  • Abteilung für Dorf- und Regionalentwicklung
  • Bauamt (3)
  • Planungsbüro proloco/regioTrend, plusConcept

 3.4 Einschätzungen des Handlungsbedarfs

Im Plenum wird der Handlungsbedarf zu unterschiedlichen Themenfeldern diskutiert und in einer Ersteinschätzung festgelegt. Daraus ergeben sich erste Schwerpunktthemen, welche in den teilräumlichen Veranstaltungen konkretisiert werden. In den nachstehenden Tabellen ist das Ergebnis festgehalten. Die IKEK-Fördermöglichkeit der einzelnen Themen ist ebenfalls festgehalten. Eine eingeschränkte bzw. projektbezogene Förderung (je nach Auslegung) ist mit einem (x) gekennzeichnet.

Die kommunalen Handlungsmöglichkeiten zu dem jeweils themenbezogenen Handlungsbedarf werden im weiteren Verlaufe des IKEK-Prozesses eingeschätzt und festgelegt.

Als besonders bedeutende Themen und somit Schwerpunktthemen gelten:

  • Dorfgemeinschaftshaus
  • Aktivitäten in Einrichtungen/Treffpunkte, Feste, Vernetzung, Vereine
  • Familien und Kinderbetreuung, Jugend, Seniorenangebote
  • Ehrenamt
  • Kultur, Tradition, Brauchtum
  • Demografischer Wandel
  • Siedlungsentwicklung
  •  (Leerstand), Perspektivischer Leerstand
  • Verkehr/Mobilität
  • Touristische Infrastruktur/Naherholung

In der Diskussion wurde herausgestellt, dass vor allem die sozialen Themen (Lebensqualität) eine besondere Bedeutung für die Zukunft der 11 Stadtteile haben.  


Hinweis: Es gibt für einzelne Förderanträge Fristen, die vom Land Hessen bzw. der WI-Bank gesetzt sind. Dies betrifft vor allem den Bereich Konzept und Beratung. Es wird vorgeschlagen, dass die Stadt Bebra noch im September einen Förderantrag für die Beratung von Eigentümern stellt, die im kommenden Jahr einen Förderantrag stellen wollen. Wenn dies nicht kurzfristig erfolgen kann, ist der nächstmögliche Antragstermin voraussichtlich Ende Mai 2017. Bis dahin könnten sonst keine Bauberatungen für Private durchgeführt werden.