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Schnelles Surfen auf dem Land – Richtfunk macht’s möglich
Ein schneller Internetanschluss ist auf dem Land heute noch häufig eine Seltenheit, doch wird er im modernen Zeitalter der intelligenten Suchmaschinen und interessanten Web-Portale immer wichtiger. Haushalte und Gewerbetreibende in ländlichen Gebieten kennen die Problematik: Eine langsame Internetverbindung kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem auch Geld. Deshalb gibt es Unternehmen wie ITFM mit Sitz in Morschen und OR Network mit Sitz in Grünberg, die clevere Alternativen über sichere, schnelle und insbesondere auch umweltfreundliche Richtfunkverbindungen für Orte ohne DSL anbieten. So konnte am vergangenen Dienstag in Iba bei Ortsvorsteher Günther Hobert bereits die erste Richtfunkverbindung mit einer Geschwindigkeit von 3 Mbit, die einem klassischen DSL 3000-Anschluss entspricht, in Betrieb genommen werden. Bisher war dort nur ISDN-Geschwindigkeit möglich, jetzt surft er fünfmal schneller. Zur Feierstunde waren neben Pressevertretern auch Jürgen Bodenhorn (ITFM Vertriebsleiter), erster Stadtrat Albert Fernau sowie die Stadtentwicklung Bebra GmbH mit Stefan Knoche und Alexander Dupont geladen. „Ein unbedeutender Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für Iba“, betonte Günther Hobert während der Präsentation des innovativen Systems.

„Zunächst werden 33 Haushalte in Iba an das Bürgernetz angeschlossen. Erwartungsgemäß wird sich die Anzahl aber auf 40 Haushalte erhöhen“, erläutert Jürgen Bodenhorn, der sich nochmals ausdrücklich für das überdurchschnittliche Engagement und die gute Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Günther Hobert bedankt.

Neben ITFM wird auch die Firma OR Network aus Grünberg in den Ortsteilen der Stadt Bebra aktiv, denn auch in Blankenheim, Imshausen, Rautenhausen und Solz ist mittels Richtfunkanlagen der schnelle Internetausbau geplant. Unabhängig von einer Mindestteilnehmerzahl erfolgt die Umsetzung des Richtfunkkonzepts bis September 2011.

Finanziert wird das Projekt durch Fördergelder des Landes und durch einen kommunalen Eigenanteil. Bewohner der einzelnen Ortsteile hatten bereits am Dienstag den 22.02. die Gelegenheit, sich ausführlich über die technischen Einzelheiten und die Tarifwelt des Anbieters zu informieren und gezielt Fragen zu stellen. Alexander Dupont von der Stadtentwicklung Bebra betont: „Ohne schnelles Internet wird so Einiges im Alltag erschwert. Richtfunk ist die optimale, schnelle und vor allem kostengünstige Lösung für die betroffenen Haushalte und Gewerbetreibenden. Wer bisher ISDN Geschwindigkeit gewohnt ist, wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.“


 

 

 

„Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Mitfinanzierung des Landes Hessen.“